Sozialdemokratische Verdauungsprobleme?

Wenn es blubbert in Günter Baaskes Badewanne

Die Damen und Herren der SPD haben es nicht leicht in Brandenburg. Kaum entsteigt ihrem druckvollen Schoß eine neue Blase sorgfältig erdachter Anti-rechts-Hetze und blubbert sich ihren Weg durchs trübe Badewasser der Landespolitik, da ist sie auch schon wieder geplatzt, und es stinkt gewaltig.

Jüngste Beispiele: Die Tourismus-Blase und die Arbeitsplatz-Blase. Dabei hatte die rote Riege um Fraktionschef Günter Baaske keine Mühen gescheut, um vor allem über die DVU nach Kräften herzufallen und sie als Grundübel fast aller Landesprobleme hinzustellen. Der Märkischen Allgemeinen Zeitung erklärte der Obersozi: „Die Nazis nehmen uns die Arbeitsplätze weg“ und faselte von vor der DVU flüchtenden ausländischen Investoren. Und als ein Dresdner Hotelier erst vor wenigen Monaten auf die Idee kam, „Kein Bett für Nazis“ mehr anzubieten und damit erschreckende Geistesverwandtschaft zur NS-Ideologie bewies (Stichwort: „Kauft nicht bei Juden“), war Baaskes Günni ganz aus dem roten Häuschen und rief pathetisch „Ihr Weg möge Schule machen“. Denn immerhin seien ja Rechtsextremisten, so der in Baaskes Badewanne eifrig mitblubbernde Chef des brandenburgischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Thomas Badstübner, eine Gefahr für den Tourismus im Lande! Sprach’s und begann sofort an einem „Schulungsprogramm“ zu basteln, um den Hoteliers in Brandenburg sicheren Umgang mit der gefährlichen DVU beizubringen.

Vor wenigen Tagen dann die Offenbarung: „Brandenburg ist auch für ausländische Investoren attraktiv“ und „Tourismus-Rekord in Brandenburg“ titelte dieselbe Märkische Allgemeine Zeitung, bei der SPD-Baaske sich über Arbeitsplatz wegnehmende Nazis ausgeheult und DeHoGa-Landeschef Badstübner von Tourismus gefährdenden Rechtsextremen schwadroniert hatte. Allein im Jahr 2007 habe es fast 10 Millionen Gästeübernachtungen in Brandenburg gegeben und damit einen Zuwachs von nahezu 4 Prozent! Im gleichen Zeitraum habe sich die Zahl ausländischer Investoren in Brandenburg sogar um satte 40 % erhöht! – Wie das denn, wo sich doch Baaske gerade prima auf Kosten der DVU profiliert hatte? Blubb machte die Blase und platzte! Und wir sind gewiß: Der Schoß der Baaske-Truppe wird auch in Zukunft eifrig das Badewasser blubbern lassen. Die DVU ist allerdings mehr für Frischluft!

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